Jan Zotter

Sie sind studierter Volkswirt, haben einige Jahre für Systemhäuser im IT-Projektgeschäft gearbeitet und sind dann viele Jahre in der IT-Strategieberatung die Kundenprobleme angegangen. Was motivierte Sie vor 7 Jahren zur persönlichen Entwicklung vom Strategieberater zum Unternehmensentwickler? 

Mit zunehmender Erfahrung und dem Wissen um die vielen Facetten eines vordergründig klar erscheinenden Themas, wurde mir immer deutlicher, dass es mehr als nur strategischer Impulse bedarf. Erst das tiefere Verständnis um die Zusammenhänge zwischen Kundenzielen, seinen oftmals limitierenden Strukturen und den vielschichtigen Mitarbeiterperspektiven hat dazu geführt, jede Chance zur Unternehmensentwicklung viel systemischer zu sehen, damit umfassender über die notwendigen Veränderungen nachzudenken und nachhaltiger die Beharrungstendenzen zu überwinden.

Wann empfinden Sie Glück?

Bei einem befriedigenden Moment, z.B. wenn eine Idee zur Veränderung zunächst eine ablehnende Haltung beim Gegenüber erfährt und während des Gesprächs ein zustimmendes Lächeln die Oberhand gewinnt! 

Was wird in 2018 eine besondere Herausforderung für Sie sein?

Es ist das Gelingen eines internationalen Kundenprojekts zum Thema „New way of work“. Für vier mitteleuropäische Länder mit ihren vielen Besonderheiten wird das Aufbrechen der typischen „Silos“ versucht – mittels einem „collaborativen Intranet“ und sehr viel technischen Neuerungen am Arbeitsplatz selbst. Es gilt den Wandel so zu gestalten und vorzubereiten, dass er eben nicht als technisches sondern als kulturelles Entwicklungsprojekt dank Technik erlebbar wird.

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