Jan Zotter

Sie sind studierter Volkswirt, haben einige Jahre für Systemhäuser im IT-Projektgeschäft gearbeitet und sind dann viele Jahre in der IT-Strategieberatung die Kundenprobleme angegangen. Was motivierte Sie zur persönlichen Entwicklung vom Strategieberater zum Unternehmensentwickler?
Mit zunehmender Erfahrung und dem Wissen um die vielen Facetten eines vordergründig klar erscheinenden Themas, wurde mir immer deutlicher, dass es mehr als nur strategischer Impulse bedarf. Erst das tiefere Verständnis um die Zusammenhänge zwischen Kundenzielen, seinen oftmals limitierenden Strukturen und den vielschichtigen Mitarbeiterperspektiven hat dazu geführt, jede einzelne Beauftragung zur Unternehmensentwicklung viel systemischer zu sehen und damit umfassender über die notwendigen Veränderungen nachzudenken.

Wann empfinden Sie Glück?
Bei einem befriedigenden Moment, z.B. wenn eine Idee zur Veränderung zunächst eine ablehnende Haltung beim gegenüber erfährt und während des Gesprächs ein zustimmendes Lächeln die Oberhand gewinnt!

Was wird in 2017 eine besondere Herausforderung für Sie sein?
Im letzten Jahr war es der Gedanke an eine „Genossenschaft zur Unternehmensentwicklung“ mit Gleichgesinnten ins Leben zu rufen. Nach vielen Gesprächen und Diskussionen ist dieser nun deutlich gereift und wird zur Mitbegründung einer Initiative führen, die sich um die zentralen Fragen unserer künftigen Arbeitswelt in und um Unternehmen dreht.

Es geht um das Finden ganz konkreter Antworten auf die Herausforderung, unsere Arbeitswelten durch die immer weiter fortschreitenden Digitalisierungsmöglichkeiten in den Arbeitsabläufen menschlicher, ökonomischer und auch ökologisch sinnvoller zu gestalten – ein „dickes Brett“, an dem nur gemeinsam „gebohrt“ werden kann.

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