Marie Jacobs

Sie haben Sich  für eine interdisziplinäre Ausbildung entschieden, man könnte auch sagen: für keinen geraden Weg. Warum?

Zu mir hat bislang schon immer besser die Rolle des Generalisten gepasst, weil mich so vieles interessiert, oder ich mich vielleicht auch einfach (noch) nicht entscheiden möchte.
Mit meinem Bachlor in Sociology, Politics and Economics habe ich mich für ein Sozialwissenschaftliches Studium entschieden,  da moderne Gesellschaften so komplex sind, dass sie kaum von einer einzigen Disziplin verstanden werden können. Ich glaube daran, dass die kommenden Jahre viele gesellschaftliche und unternehmerische Herausforderungen für uns bereithalten, und ich bin davon überzeugt, dass wir sowohl hochspezialisierte Fachkräfte, als auch Generalisten brauchen werden um diesen zu begegnen. 

Arbeiten im Unternehmen der Eltern. Ist das der bequemste Weg?

Genauso wie auch bei vielen unsere Kunden, ist es auch bei uns Zuhause: eine Familienunternehmung ist eben auch dort immer sehr präsent, und so hat mich die Arbeit meiner Eltern schon früh gereizt. Während meines Studiums habe ich also neben Stationen in einem Konzern und einer Bank auch immer wieder bei J&P gearbeitet. Ob das der leichte Weg ist? Das glaube ich nicht. Gerade für einen Berufseinsteiger ist es wichtig, die eigene Rolle herauszufinden und auszufüllen. Das ist oft schwieriger, wenn der Counterpart die eigenen Eltern sind. Aber ich glaube, wir meistern diesen Balanceakt ganz gut. Schließlich begleiten wir ähnliche Prozesse ja auch bei vielen unserer Kunden. 

Was treibt sie an?

Bei J&P "fragen" wir ja immer sehr viel. Ich möchte auch immer so viel wie möglich über mein Umfeld erfahren. Deshalb wohl nun noch ein internationaler Master in Law and Economics. Ich möchte ausgestattet sein mit sehr gutem Handwerkszeug,  um verschiedenste Probleme zu bearbeiten. So ist wohl auch meine Arbeitsweise: erst versuche ich so viel zu erfahren wie möglich, dann bediene ich mich des herausragenden Könnens und die Erfahrung meiner Kollegen und verlasse mich auf meine analytischen Fähigkeiten, um dann ein kreatives, lösungszentriertes Ergebnis zu erzielen. Zu erleben, dass das Ergebnis funktioniert, ist mir die größte Freude. Und zu erleben, dass ich so auch bereits die Akzeptanz von Kunden bekomme, macht mich stolz.

 

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