Olaf Sell

Vom studierten Maschinenbauer zum Strategieberater und nun Unternehmensentwickler – was reizt Sie an dieser stetigen Entwicklung?
Nun liegen zwischen diesen Selbstbildern mehr als 16 Jahre voll wechselnder Anforderungen, denen man früher natürlich anders begegnete als den Fragestellungen, die unsere Kunden heutzutage aufwerfen. Nie die Fähigkeit verlieren, sich weiterzuentwickeln ganz nach dem Motto ‚Stillstand ist Rückstand’ handeln zu können, immer einen Schritt vorauszudenken, das treibt mich an. Und genau darin liegt der Reiz, nicht nur für fachlich-technische Problemstellungen einen möglichen Lösungsansatz zu finden, sondern auch für sich selbst zu erkennen, dass unsere komplexe, vielschichtige Arbeitswelt eben genau diese eigene, persönliche Entwicklung fordert. Ganz abgesehen davon, dass nichts überraschender ist als eine neue Perspektive.

Was treibt Sie an?
Der Glaube daran, so prosaisch es klingen mag, eine bessere Arbeitswelt mit gestalten zu können. Eine Arbeitswelt geprägt von Idealismus, Individualität und vor allem Emotionen. Ich lebe dafür, das Arbeitsleben meiner Kunden derart zu gestalten, dass die neuen Herausforderungen erfolgreich angegangen und erfolgreich umgesetzt werden können; gerade im Hinblick auf die vielen Änderungen die der Wandel in unserem Technologiezeitalter mit sich bringt.

Und natürlich meine Kinder, durch die ich mir die Leidenschaft zu Entdecken, Erforschen erhalten kann und dadurch leichter neue Perspektiven einnehmen kann.

Mit Blick auf 2017 – was wird aus Ihrer Sicht eines der herausfordernden Arbeitsthemen, für ihre Kunden und Sie selbst?
Das kreative Potenzial und die Innovationsbereitschaft der Menschen innerhalb eines Unternehmens zusammen- und zum Tragen zu bringen, darin liegt in einer Zeit fundamentalen Wandels mein Hauptaugenmerk. Tiefgreifende Veränderungen durch disruptive und komplexere Technologien, Digitalisierung, ein damit einhergehender Wertewandel, dies sind die Herausforderung die es zu meistern gilt...

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